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GENERAL- & VORSORGEVOLLMACHT

Die notariell entworfene und beglaubigte General- und Vorsorgevollmacht in Verbindung mit einer Patientenverfügung ist eine entscheidende rechtliche Vorkehrung, um sowohl persönliche als auch gesundheitliche Angelegenheiten für den Fall zu regeln, dass eine Person nicht mehr in der Lage ist, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Dieses Dokument bietet eine umfassende rechtliche Absicherung und gewährleistet, dass die individuellen Wünsche des Vollmachtgebers respektiert werden.

Übersicht

Generalvollmacht

Der Prozess beginnt mit einer eingehenden Beratung durch unseren Notar Andreas Daum. Dieser erklärt die verschiedenen Elemente der General- und Vorsorgevollmacht sowie der Patientenverfügung und erörtert deren Bedeutung und Auswirkungen. Unser Notar Andreas Daum stellt sicher, dass der Vollmachtgeber alle relevanten Informationen hat, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die Generalvollmacht ermächtigt den Bevollmächtigten, im Namen des Vollmachtgebers rechtliche und finanzielle Angelegenheiten zu regeln. Dies kann die Verwaltung von Bankkonten, das Abschließen von Verträgen und andere geschäftliche Belange umfassen. Unser Notar unterstützt bei der genauen Formulierung und Beurkundung dieser Vollmacht.

Insbesondere die Generalvollmacht ermächtigt den Bevollmächtigten, sofort und effektiv in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zu handeln, ohne zeitraubende behördliche Genehmigungsverfahren.

Vorsorgevollmacht

Im Gegensatz zur Generalvollmacht bezieht sich die Vorsorgevollmacht auf persönliche und nicht vermögensbezogene Angelegenheiten. Hierzu gehören Entscheidungen über den Aufenthaltsort, die Auswahl eines Pflegeheims oder die Bestimmung eines Betreuers im Falle von Geschäftsunfähigkeit. Unser Notar stellt sicher, dass die Vorsorgevollmacht den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Vollmachtgebers entspricht.

Die Dokumente erlauben es dem Vollmachtgeber, individuelle Wünsche und Wertvorstellungen festzulegen. Dies kann die Auswahl einer Vertrauensperson als Bevollmächtigten oder weitere Bevollmächtigte betreffen. Bestimmte medizinische Behandlungen oder ethische Überlegungen in Bezug auf Lebensverlängerung werden in der Patientenverfügung geregelt.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung legt fest, welche medizinischen Maßnahmen der Vollmachtgeber im Falle von schwerer Krankheit oder Unfähigkeit zur Selbstbestimmung wünscht oder ablehnt. Dies kann die Ablehnung lebensverlängernder Maßnahmen oder die Festlegung bestimmter medizinischer Behandlungen umfassen. Auch die Frage nach einer Organspende wird in der Patientenverfügung geregelt.

Durch klare Anweisungen in der Patientenverfügung werden Angehörige von der schwierigen Aufgabe entlastet, im Ernstfall medizinische Entscheidungen im Sinne des Patienten zu treffen. Dies minimiert Konfliktpotenzial und gewährleistet, dass die Wünsche des Vollmachtgebers respektiert werden.

Notarielle Beglaubigung

Die notarielle Beglaubigung ist entscheidend für die Wirksamkeit dieser Vollmachten und der Patientenverfügung. Unser Notar Andreas Daum bestätigt die Identität des Vollmachtgebers, überprüft die Freiwilligkeit und Testierfähigkeit und beurkundet die Dokumente.

 

Diese notarielle Beglaubigung verleiht den Vollmachten und der Patientenverfügung eine erhöhte Rechtssicherheit.

Durch die Erstellung einer General- und Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung behält der Vollmachtgeber die Kontrolle über seine eigenen Angelegenheiten. Er kann selbstbestimmt festlegen, wer im Falle seiner Geschäftsunfähigkeit oder schweren Erkrankung Entscheidungen in seinem Namen treffen soll.

Eintragung ins Vorsorgeregister

Die Eintragung ins Vorsorgeregister ist eine Maßnahme, um sicherzustellen, dass die vorliegenden Vorsorgedokumente wie General- und Vorsorgevollmachten sowie Patientenverfügungen im Ernstfall schnell und unkompliziert gefunden werden können. Das Vorsorgeregister wird beim Zentralen Vorsorgeregister (ZVR) geführt und dient als zentrale Datenbank, in der Informationen über vorhandene Vorsorgedokumente gespeichert werden.

Das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) ist eine Einrichtung in Deutschland, die dazu dient, Vorsorgedokumente zu registrieren und zentral zu speichern. Es ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Auffindbarkeit dieser Dokumente im Bedarfsfall.

Die Eintragung ins Vorsorgeregister erleichtert es Angehörigen, Betreuern und behandelnden Ärzten, im Ernstfall relevante Vorsorgedokumente schnell und zuverlässig zu finden. Dies kann entscheidend sein, um im Sinne des Vollmachtgebers oder Patienten zu handeln.

Nach der Eintragung ins Vorsorgeregister erhält der Vollmachtgeber oder Patient eine Bestätigung. Diese kann im Bedarfsfall als Nachweis dienen, dass entsprechende Vorsorgedokumente vorhanden sind und im ZVR registriert wurden.

Alles zusammen?

Die Kombination von General- und Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung bildet eine ganzheitliche Vorsorgestrategie. Sie berücksichtigt sowohl finanzielle und rechtliche Aspekte als auch medizinische Belange, umfassend und individuell auf die Bedürfnisse des Vollmachtgebers einzugehen.

Durch die Erstellung einer General- und Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung behält der Vollmachtgeber die Kontrolle über seine eigenen Angelegenheiten. Er kann selbstbestimmt festlegen, wer im Falle seiner Geschäftsunfähigkeit oder schweren Erkrankung Entscheidungen in seinem Namen treffen soll.

Geänderte Lebensumstände?

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ANDREAS DAUM

Wir empfehlen, die General- und Vorsorgevollmacht sowie die Patientenverfügung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Lebensumstände und rechtliche Rahmenbedingungen können sich ändern, daher ist es wichtig, dass die Dokumente stets den aktuellen Gegebenheiten entsprechen.
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